Warum eine Siebträger Espressomaschine?

Espressozubereitung mit einer Siebträger Espressomaschine„Der Kaffee muss so heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt.“ Dieses arabische Sprichwort bringt das Geheimnis einer gelungenen Zubereitung von Kaffeespezialitäten zum Vorschein: Aufmerksamkeit, Präzision und Hingabe. Ohne geeignete Gerätschaften jedoch muss jeder noch so aufmerksame und präzise Versuch, ein schmackhaftes, koffeinhaltiges Getränk herzustellen, bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt sein. Nicht umsonst eröffnet sich dem interessierten Suchenden ein mannigfaltiger Kanon zu themenbezogener Literatur über Kaffee, Espresso & Co.
Allein zwischen den vielfältigen Zubereitungsarten für eine schmackhafte Tasse Espresso liegen Welten: Angefangen beim Funktionsprinzip der Maschine selbst, weiter über die Qualität und den Mineralgehalt des verwendeten Wassers (für einen guten und schmackhaften Espresso sollte das Wasser tatsächlich so wenig Zusätze in Form von Mineralien und anderen Nährstoffen haben wie möglich), bis hin zur Beschaffenheit, Intensität und Mahlstufe der verwendeten Kaffeebohne und letztlich auch zum Gefäß, in welchem das fertig zubereitete Getränk serviert wird. All diese Faktoren gilt es zu berücksichtigen, um einen schmackhaften Espresso, und nicht bloß einen extrem starken Kaffee herzustellen.
Um den größtmöglichen Nutzen und vollendeten Genuss bei Ihrer Beschäftigung mit dem Thema Espresso zu erzielen, haben wir auf diesen Seiten alles Wissenswerte dazu gesammelt und aufbereitet.

Espressobohnen
  •   Modell
  •   Pumpendruck
  •   Wassertank
  •   Abmessungen
  •   Gewicht
  •   Farbe
  •   Tassenwärmer
  •   Milchschäumer
  •   Preis bei Amazon
  •   Bewertung
  • Beem Germany
    Espresso Perfect Ultimate
  • 20 Bar
  • 1.25 Liter
  • 34,2 x 33,4 x 24,6 cm
  • 4.4 Kg
  • Silber / Schwarz
  • Gaggia RI9403/11
  • 15 Bar
  • 2.1 Liter
  • 23 x 24 x 38 cm
  • 7 Kg
  • Silber
  • DeLonghi
    EC 680.M Dedica
  • 15 Bar
  • 1 Liter
  • 33 x 15 x 30,5 cm
  • 4 Kg
  • Silber

Bestseller

Die Bestseller, eine demokratische, anonyme Qualitätsbewertung anhand der reinen Verkaufszahlen. Viele zufriedene Kunden können nicht irren, und so bietet der Bereich Bestseller eine regelmäßig aktualisierte Übersicht über die derzeit angesagtesten und meistverkauften Produkte unseres Shops. Als Merkmal oder auch entscheidendes Ausschlusskriterium bei einer ansonsten gleich empfundenen Qualität zweier Produkte ein aussagekräftiges und hilfreiches Prädikat. mehr…

Funktionsprinzip der Siebträger Espressomaschine

Das Funktionsprinzip einer Siebträger Espressomaschine basiert auf einfachen Regeln der Physik und Thermodynamik, die sowohl im jahrhundertealten „Kännchenespresso“ System wie auch bei modernen und hochtechnisierten voll- oder superautomatischen Gastromaschinen wirken. Weitere Unterschiede in anderen Bereichen können zu teils erheblichen geschmacklichen und optischen Unterschieden führen.

Das Funktionsprinzip ist bei den meisten Espressomaschinen recht ähnlichFür einen gelungenen Espresso muss eine Espressomaschine mit ausreichend Druck heißes Wasser durch ein mit ca. 7 – 10 g feingemahlenem Espressopulver gefülltes Gefäß führen und dabei folgendes gewährleisten: Temperaturkontrolle bezogen auf die Hitze des Wassers bevor es mit den gemahlenen Bohnen in Berührung kommt, sowie Temperaturstabilität bezogen auf den eigentlichen Brühvorgang.

Um das Wasser durch den Kaffee zu leiten gibt es unterschiedliche Wege: das Funktionsprinzip der einfachsten Geräte ist das nutzen des Drucks, der sich durch das Erhitzen von Wasser in einem geschlossenen Gefäß ergibt. Dabei wird ein mit gemahlenem Kaffee gefüllter Siebeinsatz, der über ein senkrecht nach unten führendes Röhrchen verfügt, auf einen zuvor mit Wasser gefülltes Reservoir geschraubt und dieses dann erhitzt. Die Hitze lässt innerhalb des Reservoirs Druck entstehen, der das Wasser durch das Röhrchen am Siebeinsatz durch ebendiesen presst und den so gewonnenen Espresso im oberen Reservoir sammelt. Diese Art der Zubereitung erlaubt offensichtlich wenig Einflussnahme auf das Resultat und ist zudem unzuverlässig, da der benötigte Druck sehr stark von der Wassertemperatur abhängt und für diese keine Kontrollmöglichkeit besteht.

Extraktion des Espresso aus einem SiebträgerUm dieses Problem zu lösen greift die nächste Kategorie im Funktionsprinzip auf den Einsatz von Rotations- oder Vibrationspumpen zurück. Entsprechende Geräte sind meist nach dem folgenden Prinzip aufgebaut: das Wasserreservoir, meist herausnehmbar und deshalb nicht beheizt, liefert das kalte Wasser, welches durch die Pumpe mit hohem Druck in die Hitzekammer gepresst wird. Durch den Heizkreis wird, ähnlich wie bei einem Toaster, die Kammer erhitzt und das Wasser auf die benötigte Brühtemperatur gebracht. Sobald dies passiert ist, kann im letzten Schritt die Hitzekammer durch die Pumpe mit etwa 15 bar unter Druck gesetzt werden, wodurch das erhitzte Wasser durch den Siebträger mit dem darin befindlichen gemahlenen Espressopulver fließt.

Dies ist das grundlegende Funktionsprinzip von Espressomaschinen, die in vielen Variationsmöglichkeiten durch zusätzliche Heizkreise, höheren Pumpendruck oder mehrere parallel verwendete Pumpen abgewandelt und erweitert werden können, dabei jedoch stets von elementarer Bedeutung für den ordnungsgemäßen Betrieb sind.