Espresso Variationen

Nicht nur in klassischer Form - vielfältige Espresso Variationen lassen sich mit dem köstlichen Getränk herstellen Ein allgemeingültiges Sprichwort besagt, dass der höchste Genuss aus dem reinsten Gut hervorgeht. Im Fall der beliebten Espressobohne gilt diese Behauptung, zumindest sagen dies die Italiener, nur für die Zeit nach dem Vormittag. In der Phase zwischen Frühstück und Mittagessen jedoch ist es für die Italiener beinahe obligatorisch, ihren geliebten Espresso in Form eines mit geschäumter oder flüssiger warmer Milch vermischten Getränks zu sich zu nehmen. Für Abenteuerlustige oder Neugierige sei gesagt, dass die Espresso Variationen vielfältig sind. Die meisten von ihnen lassen sich aber auf einen der folgenden Grundtypen zurückführen und können mit den gängigen Siebträgermaschinen und ggfs. weiterem Zubehör problemlos auch zu Hause hergestellt werden.

1.) Caffé e latte – die italienische Version des Milchkaffees. Bei Italienern zum Frühstück sehr beliebt, wird zur Herstellung dieser Variante meist ein doppelter Espresso mit aufgewärmter Milch verrührt und serviert.

2) Cappuchino – wahrscheinlich der bekannteste Vertreter unter den Milchmischgetränken. Ein typischer Cappuchino entsteht, indem man eine möglichst vorgewärmte, dickwandige Tasse mit halbflüssigem, cremigem Milchschaum auffüllt. In einem zweiten Schritt gießt man dann den Espressso „lungo“ hinzu. Lungo steht in diesem Zusammenhang für einen länger extrahierten Espresso, da dieser im Gegensatz zur normalen Version etwa 10ml mehr Flüssigkeit ausgibt.

3) Latte Macchiato – die anspruchsvollste Variante unter den Espresso Variationen. Zwei Schichten von unterschiedlich vorbereiteter Milch umschließen das Herz aus schwarzem Gold. Die „befleckte Milch“, wie es übersetzt heißt, ist vor allem bei italienischen Kindern sehr beliebt, da diese aufgrund des hohen Milchanteils weniger Koffein zu sich nehmen müssen und trotzdem, ganz wie die Erwachsenen, ihren „Caffè“ trinken können. Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, zunächst mit der eigentlich obersten Schicht, also der aufgeschäumten Milch zu beginnen. Nach einer kurzen Wartezeit, in der sich der Milchschaum festigt, wird die untere Schicht mit flüssiger, warmer Milch hinzugefügt. In einem letzten Schritt kommt dann der Espresso hinzu, der sich, gebremst durch die dichte Milchkrone, genau zwischen den Milchschichten absetzt und so die unverwechselbare Optik des Latte Macchiato ausmacht.

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